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Über das Werden von Sagna Rotonda
Schon von Jugend an waren für mich, meine spätere Frau und meine Freunde Ferien gleichbedeutend mit einem, von unserer Pfarrei organisierten Sommeraufenthalt in einer Schutzhütte, zwischen dem Val Grana und dem Valle Maira, in der Gemeinde Castelmagno. Es gab dort "nichts", nur die Freunde und das Gebirge, mit den Touren, zu denen es einlud. Und doch haben wir uns bis heute, 25 Jahre später, unsere wunderbaren Erinnerungen an diese gemeinsam verbrachten Wochen bewahrt. Klar, für die Jugend von heute, die an allerlei Komfort gewöhnt ist, scheint dies eine Sache außerhalb ihrer Welt zu sein. Und doch haben meine Frau und ich mit unseren Kindern von damals 8 und 4 Jahren einen zweiwöchigen Urlaub in einer Berghütte im Hochgebirge verbracht, ohne Fernsehen, ohne Telefon und mit Strom aus Solarzellen. Tagsüber haben wir Wanderungen gemacht, Radtouren mit dem Mountainbike oder sind Fluß gegangen, um dort zu spielen.
Ich glaube, für unsere Kinder waren das die kurzweiligsten Ferien, die Sie bis dahin verbracht haben.
August 2007
Damals entstand die Idee, einen verlassenen Ort oder eine Häusergruppe im Hochgebirge zu suchen, um diese Häuser zu renovieren und sie Urlaubern anzubieten, die noch einen echten und ursprünglichen Ort suchen, um dort ihre Ferien mit der Familie oder einer Gruppe von Freunden zu verbringen.
September 2007
Nachdem ich mich ein wenig in den Täler des Piemont umgetan hatte, bin ich nach Valle Maira und Marmora gekommen. Ich kenne dort Michele Cavarero, der mich Emanuele Ponzo vorgestellt hat, dem Bürgermeister, der eine sehr aktive Gemeindeverwaltung leitet. Auch er ist daran interessiert, seine Gemeinde zu entwickeln. dabei aber ihre Ursprünglichkeit und Eigenheit zu bewahren. Nachdem ich ihm meine Idee erläutert hatte, zeigte er mir einige unbewohnte Häuschen in den Dörfern seiner Gemeinde. Was mir vorschwebte waren aber Häuser weiter draußen, abseits der Dörfer. So kamen wir nach "Sagnarotonda". Der Platz schien mir perfekt, einen Kilometer vom Ort entfernt, mit einem phantastischen Blick auf das Tal.
Dezember 2007
Auf Vermittlung von Emanuele nehmen wir Kontakt mit der Eigentümerfamilie auf, die freundlicherweise bereit waren, die Häusergruppe an uns zu verkaufen.
Juli 2008
Wir nehmen die bürokratischen Hürden und können ab da mit der Renovierung beginnen.
September 2008
Wir lernen Walter Marchisio kennen, der im dortigen Tal wohnt und beauftragen ihn, im Frühjahr 2009 mit den Renovierungsarbeiten zu beginnen.
Dicembre 2008
Der ungewöhnlich heftige, drei Tage dauernde Schneefall bringt zweieinhalb Meter Neuschnee und läßt leider einen Teil des Daches zusammenstürzen.
wird fortgeführt......
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